Literaturtipp

Hermann Hesse

Das Glasperlenspiel

Wenn Hermann Hesse in „Das Glasperlenspiel“ ins Grübeln kommt, dann wird es ruhig um den Leser. Er lauscht den Worten, die dem Papier entsteigen, weiß er doch, dass sie wichtig sein werden. Nicht umsonst avancierte der Klassiker zum Kultbuch der 68er-Generation. Ihm wohnt eine unheimliche Weisheit inne, wie sie nur das hohe Alter kennt, eine Weisheit, die man nicht mehr richtig auskosten kann, wenn man sie selbst erkannt hat. Hesses Bildungsroman greift dem vorweg. 10 Jahre schrieb Hesse an dem Buch, das man als eindrucksvolles Zeichen gegen den faschistischen Singularismus verstehen kann.

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Die Nachkriegsliteratur war tief gespalten. Kein Wunder: Wie sollte man auch schreiben, wenn die Welt in Schutt und Asche lag? Die Autoren der Nachkriegszeit fanden ihren eigenen Weg der Aufarbeitung. Lesen Sie mehr.

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