Literaturtipp

Gottfried Keller

Der grüne Heinrich

Wie viel von Gottfried Keller in seinem großen Klassiker „Der grüne Heinrich“ steckt, kann man natürlich nur erahnen, doch wie der junge Heinrich Lee, der wegen seines grünen Wamses „grüner Heinrich“ genannt wurde, hat auch Keller einmal als Maler angefangen. Doch während Letzterer es schließlich zu einem der erfolgreichsten Schweizer Schriftsteller geschafft hat, muss der grüne Heinrich all seine hochtrabenden Träume vom Künstlerleben begraben und sich am Ende sein moralisches Scheitern eingestehen. Diese Erstfassung überzeugt, weil sie entstand, als Keller selbst noch weitgehend unbekannt war.

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