Literaturtipp

Klaus Mann

Mephisto: Roman einer Karriere

Kein zweites Werk in der deutschen Literatur hat den deutschen Nationalsozialismus ähnlich geschickt zu bearbeiten verstanden, wie Klaus Manns „Mephisto“. In der Geschichte des von übersteigertem Ehrgeiz getriebenen Schauspielers Hendrik Höfgen verarbeitete Mann das klassische Faust-Motiv und führte dem Leser den Wahnsinn seiner Zeit vor Augen. Nicht umsonst wird der Roman als eines der wichtigsten Dokumente der Exilliteratur gehandelt. Vorbild für die Satire war übrigens der Intendant des Berliner Staatsschauspiels, Gustaf Gründgens. Ein bedeutendes, abgründiges Werk der Weltliteratur.

2. Weltkrieg
Zeitgeschichte
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Ohne die Exilliteratur wüssten wir das nicht

Der Exilliteratur verdanken wir heute einiges: Ohne sie wäre alles, was aus dieser Zeit literarisch überliefert wäre, gleichgeschaltete Blut- und Bodenliteratur, absolut regimekonform, unkritisch und verklärend. Lesen Sie hier mehr über die Leistung der Exilliteratur.

Die Exilliteratur entstand unter anderem in den sicheren Häfen Amerikas.

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Nachkriegsliteratur – Schreiben in Schutt und Asche

Die Nachkriegsliteratur war tief gespalten. Kein Wunder: Wie sollte man auch schreiben, wenn die Welt in Schutt und Asche lag? Die Autoren der Nachkriegszeit fanden ihren eigenen Weg der Aufarbeitung. Lesen Sie mehr.

Die Nachkriegsliteratur trägt den Beinamen Trümmerliteratur nicht umsonst.