Literaturtipp

Robert Musil

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Mit „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ erschien 1906 das literarische Debüt von Robert Musil. Darin verarbeitete er seine Erfahrungen in den Militärerziehungsanstalten, die er zwischen 1892 und 1897 besucht hatte. Pubertäre Nöte und homoerotische Beziehungen bestimmen den Alltag der Jungen des Konvikts, das auch der junge Törleß, Sohn eines Hofrats, besucht. Als einer der Schüler des Kameradendiebstahls überführt wird, beschließen die Jungen, ihn eigenmächtig zu bestrafen. Musil greift hier das Bild der kommenden Diktatur vorweg und beweist in seinem Literaturklassiker große Voraussicht.

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