Literaturtipp

Novalis

Heinrich von Ofterdingen

Das Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ von Novalis ist der Inbegriff der Literatur der Romantik, enthält es doch jenes legendäre Gedicht über die „blaue Blume“, die zum Inbegriff romantischen Sehnens geworden ist. Erzählt wird die Geschichte des jungen Heinrich, der von der blauen Blume träumt und zum Dichter wird. Symbolik, Märchen und Mythologie spinnen hier ein feines Netz der tieferen Bedeutungen und offenbaren das Weltbild der Romantiker: Das Alltägliche wird märchenhaft. Das Sehnen nach dem Zauber, das Träumen und Streben der Romantik ist heute für viele nur zu nachvollziehbar.

DuMont Reiseverlag, Reiseführer, DuMont Reise, Kunst-Reiseführer

Top-Thema

Die Erben der Romantik – Literatur des Magischen

Die Romantik in der Literatur erlaubte es dem Leser, sich aus dem Grau der alltäglichen Welt hinfort zu träumen und nach dem Magischen zu suchen, das uns ständig ungesehen umgibt. Die Romantiker wollten mehr vom Leben – so wie viele Leser heute auch. Die Renaissance der Romantik.

Was verbirgt sich hinter der Symbolik der Romantik in der Literatur?

Top-Thema

Wie sich der Bildungsroman weiterbildete

Der Bildungsroman erlebte seine erste Blütezeit in der Weimarer Klassik. Doch seine Vorstellung vom Streben nach dem humanistischen Ideal stieß der folgenden Generation übel auf: Die Romantiker veränderten den Bildungsroman nachhaltig.

Jede Literaturepoche hatte eine eigene Auffassung vom Bildungsroman.