Literaturtipp

Irene Dische

Ein Job

Als Kriminalroman kündigt Dische ihr Buch „Ein Job“ an, als Krimi über einen kurdischen Attentäter, der in New York die Familie eines türkischen Expolitikers töten soll. Tatsächlich aber handelt es sich um eine Parodie auf das Genre, in der Dische in der für sie typischen Art ein undurchsichtiges Netz spinnt, in dem sich der Leser auf der Suche nach political correctness verfängt. Immer unwahrscheinlicher entwickelt sich die Geschichte, immer unerklärlicher das Verhalten der Figuren – bis sich der Nebel schließlich lichtet. Ein Buch voller Situationskomik, in dem nichts so ist, wie es scheint.

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Top-Thema

Eine Kulturgeschichte des Lesens

Die neuen Unterhaltungsmedien sind auf dem Vormarsch und verdrängen das klassische Buch. Doch an der Tätigkeit des Lesens hat sich in den vergangenen Jahrhunderten dennoch nicht viel verändert, wie unsere kleine Kulturgeschichte des Lesens zeigt.