Literaturtipp

Aleksandar Tišma

Ohne einen Schrei

Aleksandar Tišma hat in seiner nordserbischen Heimat Novi Sad viel Gewalt und fürchterliche Gräueltaten erlebt und so ist es kein Wunder, dass sein Erzählband „Ohne einen Schrei“ sich mit eben dieser Fähigkeit des Menschen, Gewalt auszuüben und Gewalt zu erleiden, auseinandersetzt. In neun Erzählungen berichtet er aus der Perspektive der Mörder oder der Opfer von furchtbarer, sinnloser Grausamkeit. Dabei geht es ihm aber mehr um die Atmosphäre, aus der die Gewalt erwachsen kann, als um die Tat selbst. „Tišmas Erzählungen sind Epochenbild und Röntgenaufnahme in einem.“ (Neue Zürcher¬ Zeitun¬¬g)

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