Literaturtipp

Erich Hackl

Drei tränenlose Geschichten

Erich Hackl hält ein Stück unrühmlichster Vergangenheit lebendig. Seine Erzählkunst lässt uns eintauchen in das Schicksal der jüdischen Familie Klagsbrunn, bis hin zur Flucht nach Rio de Janeiro. „Drei tränenlose Geschichten“ – sie widmen sich auch dem Mann, der vorgab, lieber Pole statt Arier sein zu wollen und schließlich im KZ landete, wo ihm nur seine fotografische Begabung das Leben bewahrte. Er, der Fotograf von Auschwitz, hat das Schreckliche auf die Linse gebannt und der Welt ins Gedächtnis gemalt. Die Spurensuche nach Gisela Tschofenig, einer Österreicherin, für deren Hochzeit Dachau bestimmt war, rundet ab, was Hackl so packend vermittelt.

2. Weltkrieg
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Das mediale Überangebot über den Zweiten Weltkrieg und die ewigen Wiederholungen an den Schulen sorgen für eine regelrechte Ermüdung des Themas. Dabei ist die Aufarbeitung viel zu wichtig. Wir plädieren für eine neue Form der Aufarbeitung.

Überall erinnern uns Denkmäler an die Toten des Zweiten Weltkrieges.