Literaturtipp

Jonathan Littell

Die Wohlgesinnten

Wie ein deutscher SS-Offizier den Vernichtungsfeldzug der Nazis in Osteuropa erlebt haben mochte, schildert Littell in seinem Roman „Die Wohlgesinnten“. Unmittelbar war der zynische Jurist Dr. Max Aue an den grausamsten Verbrechen des NS-Regimes beteiligt. Seine Berichte sind frei von jeglicher Reue: „Ich habe meine Arbeit getan, mehr nicht“. Für viele Leser ist das zu viel, ist doch unter anderem „seine Arbeit“ schuld am Tod von 18.722 Menschen. Ebenso schwer verkraftet man, dass Aue ein humanistischer, gebildeter Mann war, der so zum Monster wurde. Ein großes Werk voller Ecken und Kanten.

2. Weltkrieg
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Den Zweiten Weltkrieg aufarbeiten – aber richtig!

Das mediale Überangebot über den Zweiten Weltkrieg und die ewigen Wiederholungen an den Schulen sorgen für eine regelrechte Ermüdung des Themas. Dabei ist die Aufarbeitung viel zu wichtig. Wir plädieren für eine neue Form der Aufarbeitung.

Überall erinnern uns Denkmäler an die Toten des Zweiten Weltkrieges.

Top-Thema

Der Erste Weltkrieg und seine ewige Mahnung

Der Erste Weltkrieg jährt sich 2014 zum 100. Mal. Anlässlich dieses Jahrestags ist es wichtig, sich die Schrecken von damals zu gegenwärtigen, damit sie sich nicht wiederholen. Wir empfehlen Bücher zum Ersten Weltkrieg.

Der Erste Weltkrieg hat tiefe Wunden in die Geschichte Europas gerissen, die noch verheilen müssen.