Literaturtipp

Thomas Mann

Doktor Faustus

So wie Thomas Mann voller Schrecken aus dem amerikanischen Exil mit ansehen musste, wie sich Deutschland dem Faschismus verschrieb, so muss in seinem „Doktor Faustus“ Dr. phil. Serenus Zeitblom zusehen, wie sich sein Jugendfreund, der deutsche Tonsetzer Adrian Leverkühn dem Teufel verschreibt, der ihm künstlerisch schöpferische Genialität verspricht. Sein kritischer Blick von außen und seine Sorge um die zurückgelassene Heimat, machen den Roman, der sich als musiktheoretische Betrachtung tarnt, in Wahrheit aber Deutschland und die Deutschen analysiert, zu einem Meisterwerk der Nachkriegsliteratur!

Zeitgeschichte
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Den Zweiten Weltkrieg aufarbeiten – aber richtig!

Das mediale Überangebot über den Zweiten Weltkrieg und die ewigen Wiederholungen an den Schulen sorgen für eine regelrechte Ermüdung des Themas. Dabei ist die Aufarbeitung viel zu wichtig. Wir plädieren für eine neue Form der Aufarbeitung.

Überall erinnern uns Denkmäler an die Toten des Zweiten Weltkrieges.

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Die Nachkriegsliteratur war tief gespalten. Kein Wunder: Wie sollte man auch schreiben, wenn die Welt in Schutt und Asche lag? Die Autoren der Nachkriegszeit fanden ihren eigenen Weg der Aufarbeitung. Lesen Sie mehr.

Die Nachkriegsliteratur trägt den Beinamen Trümmerliteratur nicht umsonst.