Das Paradies im Reiseführer für Teneriffa

 

Bild aus einem Reiseführer für Teneriffa Strand und PalmenReiseführer für Teneriffa nennen die größte Insel Spaniens „die Insel des ewigen Frühlings“ - ein Name, so verheißungsvoll, dass man vor allem an kalten Wintertagen sofort in den Flieger steigen möchte. Die Vorstellung, dass die langen kalten Winter es niemals schaffen, ihre eisigen Finger gänzlich bis auf die Kanareninsel auszustrecken, hat etwas überaus Verlockendes und beschwört ein paradiesisches Bild von ewigem Sonnenschein und Blumenmeeren herauf. Teneriffa ist ein sonnenverwöhntes Urlaubsziel, das jeder Bilderbuchvorstellung der kanarischen Insel gerecht wird, die viele von uns im Kopf tragen. Die Reiseführer für Teneriffa zeigen endlos erscheinende, weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, einen strahlend blauen Himmel und überall Blumen. Teneriffa ist ein Paradies auf Erden!

 

So muss es sich auch den Spaniern präsentiert haben, die im 15. Jahrhundert nach Teneriffa kamen und die Insel eroberten. Knapp 1.600 Kilometer von der spanischen Küste entfernt war die Kanareninsel für die Spanier dennoch ein wichtiges strategisches Ziel, war sie doch der letzte Anfahrtspunkt, bevor sich die Schiffe auf die lange, gefährliche und ungewisse Überquerung des Atlantiks begaben. Das Abenteuer einer solchen Seefahrt, ohne jegliche moderne technische Hilfsmittel und beinahe schutzlos den Urgewalten des Meeres ausgeliefert, können wir uns heute gar nicht mehr richtig vorstellen. Teneriffa war dann der letzte Flecken Erde, den die Seefahrer sahen – und auch der Erste, wenn sie (falls sie) von Übersee zurückkehrten. Gute Reiseführer für Teneriffa lassen uns einen Blick in die Vergangenheit werfen und erzählen uns von den Guanchen, die dieses Paradies ursprünglich bewohnten.

 

Geschichtsstunde mit dem Reiseführer für Teneriffa

 

Das Wort Guanchen bedeutet in der Sprache der kanarischen Ureinwohner „Menschen von Chinet“, wobei Chinet der altkanarische Name für Teneriffa war. Die Reiseführer für Teneriffa verraten uns auch, dass die Insel vermutlich seit 5.000 Jahren besiedelt ist. Erste Funde datieren aus der Zeit um 3.000 v.Chr. Man vermutet, dass diese Menschen damals aus der Sahara kamen und damit Abkömmlinge der Wüstenbewohner waren. Wie paradiesisch muss ihnen da Teneriffa erschienen sein? Ganzjährlich milde Temperaturen und ein feiner Nieselregen, der Abend für Abend auf der Nordseite der Insel über dem Teidemassiv niedergeht. So ist es auch zu erklären, dass die Vorfahren der Guanchen die Insel von Norden her besiedelten. Denn während die Sommer auf der Südseite lang, heiß und trocken sind, sorgte der regelmäßige Regen im Norden damals wie heute für eine gute Ernte. Reiseführer für Teneriffa erklären das so: Im Laufe des Tages steigt der Wasserdampf des Meeres über dem Teidemassiv in Höhen bis zu 1.500 Meter auf, wo sich Wolken bilden, die sich dann über den Lorbeer- und Kiefernwäldern in einen feinen Nieselregen verwandeln, der Abkühlung und Feuchtigkeit mit sich bringt. Die Kanarische Kiefer gedeiht hier also unter den besten Bedingungen – und ist auch nur hier zu finden. Das gilt übrigens für viele Pflanzen, die hier gedeihen und die der Insel die Anmutung eines exotischen Paradieses verleihen. Auch Wolfsmilchgewächse und den Kanarische Drachenbaum gibt es nirgendwo sonst auf der Welt.

 

Im Laufe der Zeit erhielten die ersten Siedler aus Nordafrika Gesellschaft von Gruppen aus Südwesteuropa. So erklärt es sich, dass die Guanchen überwiegend hellhäutig sind, auch wenn ihre Vorfahren – wenigstens zum Teil – aus Afrika stammen. Dann geschah etwas wahrhaft mystisches: Nachdem die letzten Siedler im 8. Jahrhundert auf die Kanaren gekommen waren, vergaß man in Europa einfach, dass es dieses wunderbare Fleckchen Erde gab. Irgendwo im antiken Europa ging dieses Wissen verschüttet. Lange Zeit blieben die Guanchen also von den Entwicklungen außerhalb der Kanaren unbeeinflusst. Sie lebten ein Leben in der Isolation von der restlichen Welt und bewahrten sich bis ins 15. Jahrhundert hinein eine Art steinzeitliche Kultur, die sich kaum weiterentwickelte. Reiseführer über Teneriffa wissen kaum etwas aus dieser Zeit zu berichten, doch als die spanischen Eroberer die Insel Anfang des 15. Jahrhunderts erreichten, lebten zwischen 50.000 und 70.000 Menschen in einfachen Verhältnissen auf der paradiesischen Insel, die zu diesem Zeitpunkt wirklich Ähnlichkeit mit dem biblischen Paradies gehabt haben muss. Hätten die Spanier einen Sinn dafür gehabt, hätten sie in Teneriffa wohl eine Art Garten Eden entdeckt, ein Paradies menschlicher Unschuld, unverdorben von der Zivilisation. Es lagen ganze Welten zwischen dem Leben in Europa und dem Leben auf den kanarischen Inseln.

 

Reiseführer für Teneriffa erinnern an das Paradies

 

Bild aus einem Reiseführer für Teneriffa Vulkan TeideAll das änderte sich jedoch ziemlich schnell, als die Spanier nach Teneriffa kamen. Nachdem sie bereits 1402 gewaltsam Lanzarote eingenommen hatten, endete der Widerstand der Guanchen gegen die Eroberer ihres Paradieses 1496 mit einer Niederlage in der Zweiten Schlacht bei Acentejo auf Teneriffa. Innerhalb weniger Jahre ging eine Kultur verloren, die beinahe 600 Jahre unverändert fortbestanden hatte. Die Tore zum irdischen Paradies verschlossen sich dem Menschen einmal mehr, doch der Schönheit der Insel, ihrer wilden Ursprünglichkeit und ihrer überbordenden Fruchtbarkeit, die sich mit einer schroffen Kargheit abwechselt, konnten die Spanier nicht viel anhaben. Sie wird noch heute in den Reiseführern für Teneriffa in den höchsten Tönen gelobt und sie ist es auch, die Jahr für Jahr so viele Menschen auf die Insel bringt, die hier nach dem verlorenen Paradies unter der tropischen Sonne suchen. Mit dem richtigen Reiseführer für Teneriffa kann man diese natürliche Schönheit erkunden und sich vergegenwärtigen, welch mächtiger Urgewalt wir sie verdanken. Schließlich entstand die Insel in Folge gewaltiger vulkanischer Aktivität. Fliegt man heute über Teneriffa, kann man noch immer die Kraterform des Archipels erkennen. Die Reiseführer verheimlichen aber auch nicht, dass die Insel noch immer vulkanisch aktiv ist. Etwa alle 100 Jahre speit der Teide Lava. 1909 brach er zum letzten Mal aus. In den letzten Jahren hat sich deshalb, dem Reiseführer für Teneriffa zufolge, ein regelrechter Vulkantourismus entwickelt, denn der wilden Anziehungskraft einer solchen Urgewalt kann man sich nur schwer entziehen.

 

Doch im Moment sind die Vulkane auf Teneriffa ruhig. Das frische Gestein nach dem letzten Ausbruch hat eine neue Fruchtbarkeit über die Insel gebracht, auf der dieser Garten Eden heute wächst und gedeiht. Die Insel des ewigen Frühlings lockt die Menschen wie eh und je hierher und verheißt ein ganzjährlich warmes Paradies, das eigentlich längst verloren ist, auf Teneriffa aber Jahr für Jahr erneut zum Vorschein kommt.

 

Hier haben wir die besten Reiseführer für Teneriffa für Sie zusammengestellt:


 

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