Fit im Kopf: Mit Büchern Meditieren lernen

 

Das Thema Meditation ist in aller Munde. Ein Grund, sich genauer anzuschauen, ob und wie man mit Büchern Meditieren lernen kann – und warum sich dieses Selbststudium in jedem Fall lohnt. Erst vor wenigen Jahren haben Forscher, die diese uralte Praxis genauer unter die Lupe genommen haben, entdeckt, dass Meditation so etwas wie Fitness für die Seele ist. Indem man sich den Stress wegdenkt, schützt man sich vor Burn-out und trainiert das Gehirn. Gleichzeitig werden Glückshormone freigesetzt, die dafür sorgen, dass wir uns ruhig, zufrieden und ausgeglichen fühlen. Mehr Argumente braucht es eigentlich gar nicht, um damit zu beginnen, mit Büchern Meditieren zu lernen.

 

Doch das Meditieren entfaltet neben der kurzfristigen glücksbringenden Wirkung auch eine langfristige: Es heißt, Meditieren verändert das Gehirn. Demnach trainieren die Meditationsübungen im Gehirn verschiedene Aufmerksamkeitsnetzwerke. An der Harvard University entdeckte Sara Lazar, die 20 erfahrene Meditierende untersuchte und ihre Gehirne mit dem von Menschen verglich, die nicht meditierten, dass die ersteren eine bis zu fünf Prozent dickere Gehirnrinde aufwiesen als die Vergleichspersonen. Zudem ließen sich deutlich mehr Nervenverschaltungen erkennen, die durch regelmäßiges Meditieren hervorgerufen wurden. Während im Alter normaler Weise die Hirnrinde ausdünnt – was wiederum Demenz begünstigt – wirkt das Meditieren hier gezielt dagegen und hält geistig fit. Auch deshalb lohnt es sich, mit Büchern Meditieren zu lernen.

 

Aller Anfang ist schwer: Mit Büchern Meditieren lernen

 

Andreas Michalsen, Professor für klinische Naturheilkunde an der Charité in Berlin erklärte es 2010 in der Zeitung „Welt“ so: „Meditation ist ein physiologisches Herunterfahren des Körpers. Dabei spielt es nicht so eine große Rolle, welche Meditationstechnik man anwendet und ob man ein Mantra benutzt oder nicht. Die Meditation funktioniert wie eine Reset-Taste am Computer in Richtung Lebensstilveränderung und Gesundheit.“ Doch das ist vor allem am Anfang gar nicht so leicht. So schön, wie die Idee vom veränderten Bewusstsein, der Achtsamkeit und den mentalen und physischen Effekten auch klingt – wer einmal versucht hat, bewusst an nichts zu denken, kommt hier sehr schnell an seine Grenzen. Ganz schnell schleichen sich wieder Gedanken in das Bewusstsein, die alles andere als förderlich sind. Man denkt an die Arbeit, an die Kinder, an den Partner, erstellt Einkaufs- und To-Do-Listen und findet einfach keine Möglichkeit, abzuschalten. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen versuchen, mit Büchern Meditieren zu lernen. Schließlich muss es eine Möglichkeit geben, die Technik zu erlernen, von der Menschen schon seit 3.000 Jahren profitieren.

 

Wer versucht, mit Büchern Meditieren zu lernen, der erfährt dann aber recht schnell, dass es nicht darum geht, gar nichts mehr wahrzunehmen. Ablenkungen werden eigentlich immer wahrgenommen, aber Profis wissen, wie sie sie ganz schnell wieder ausblenden und sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Diese Fähigkeit ist dann auch im Alltag sehr nützlich, weil man sich besser auf die Dinge konzentrieren kann, die man gerade im Moment tut, anstatt zehn Dinge gleichzeitig im Kopf zu haben und nichts davon ordentlich zu machen. Diese Erkenntnis bringt schon einmal eine gewisse Entspannung mit sich: Beim Meditieren lernen geht es nicht darum, sich unter Leistungsdruck zu setzen. Im Gegenteil, die Meditation sollte ein Ort sein, an dem es solchen Druck gar nicht gibt. Erwarten Sie deshalb am Anfang nicht so viel. Wenn Sie mit Büchern Meditieren lernen, wird häufig darauf hingewiesen, dass sie ganz einfach und ohne Erwartungshaltung an die ersten Übungseinheiten gehen sollten. Meditieren ist etwas, das man nicht auf Knopfdruck können muss. Müssen wir im täglichen Leben immer richtig funktionieren, lassen wir hier Dinge einfach nur geschehen. Auch eine Bewertung der Übungseinheit ist nicht notwendig. Es geht nur darum, DASS Sie es tun. Das WIE oder das WIE GUT spielt keine Rolle.

 

Tipps, wie Sie mit Büchern Meditieren lernen

 

Gehen Sie es also an, suchen Sie in unserer Topliste Meditation nach Büchern, mit denen Sie Meditieren lernen können – und fangen Sie vor allem gleich damit an. Sich ewig einzulesen, bringt nichts. Erst die regelmäßige und disziplinierte Übung – am besten immer am selben Ort und zur selben Zeit – sorgt dafür, dass Sie die Meditation verinnerlichen und von ihren positiven Effekten profitieren können. Lassen Sie sich auf das Erlebnis ein, ohne etwas zu erwarten oder zu erhoffen. Das einzige, worum es nun noch geht, ist der Atem und wie er durch die Nase ein- und ausströmt. Es gibt nichts anderes mehr auf der Welt.

 

Die üblichen zehn Minuten für den Anfang sind wahrlich nicht viel, doch wann immer Sie Ungeduld verspüren, merken, dass Sie nicht mehr still sitzen können, lenken Sie die Aufmerksamkeit wieder auf den Atem und damit Ihren Geist auf einen ruhigen Punkt zurück. Nach und nach wird das immer besser funktionieren. Je mehr Regelmäßigkeit und Routine Sie in Ihre Meditations-Praxis bringen, desto einfacher können Sie sich in jenen achtsamen Zustand der inneren Ruhe versetzen. Bald werden Sie so merken, wie bedeutende Veränderungen vorgehen. Wenn Sie mit Büchern Meditieren lernen, ist dort häufig von wachsendem Selbstbewusstsein, einem tieferen Verständnis für das menschliche Dasein und den Sinn des Lebens und einen Einblick in das tiefste Innere der eigenen Seele die Rede. Doch was die Meditation mit Ihnen macht, das können Sie nur herausfinden, indem Sie mit dem Meditieren beginnen.

 

Folgende Bücher sind zum Thema Meditation zu empfehlen:

 

 

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten, sind Zen, Buddhismus und Yoga.

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