Vom steigenden Gesundheitsbewusstsein

 

Die Deutschen leben immer bewusster! Neue Studien zeigen: In den letzten Jahren hat hierzulande die Gesundheit stark an Bedeutung gewonnen. Die Menschen setzen sich mit ihrem Körper und seinen Symptomen viel stärker auseinander, beobachten und pflegen ihn. Wie eine aktuelle Befragung des Robert-Koch-Instituts zeigt, ist auch das Bewusstsein für die Gesundheitsvorsorge gestiegen. So treiben zum Beispiel immer mehr Menschen regelmäßig Sport und verzichten stattdessen auf das schädliche Rauchen. Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ein starker Wandel in diese Richtung zu beobachten. Eine sehr erfreuliche Bilanz.

 

Fitnessstudio statt Arztbesuch

 

Anscheinend hat sich die allgemeine Ansicht durchgesetzt, dass ein Gang ins Fitnessstudio dem Gang zum Arzt vorzuziehen ist. Und das ist auch gut so: Die Arztpraxen sind zumeist permanent überlastet, die Wartezimmer immer voll. Hat man dann endlich einen Termin beim Arzt erwischt, hat dieser zumeist nur wenig Zeit, sich intensiv mit seinem Patienten auseinander zu setzen. Er klärt die Symptome ab, erstellt eine undifferenzierte Diagnose und entlässt den Patienten mit einem Rezept und einer Krankschreibung. Kein Wunder also, dass viele Menschen inzwischen bewusster mit ihrem Körper umgehen.

 

Vorsorge ist besser als Nachsorge: Ratgeber für die Gesundheitsvorsorge

In unserer Zeit ist es nicht mehr schwer, auf die eigene Gesundheit zu achten. Das Bewusstsein für die Bedeutung einer gesunden Ernährung und eines ausgewogenen Lebenswandels ist nicht zuletzt auch durch die umfangreiche Literatur zum Thema gestiegen. Wer sich richtig ernähren möchte, braucht dafür schon lange keine Ernährungsberatung mehr. Zahlreiche Ratgeber  liefern das notwendige Hintergrundwissen und vermitteln nebenbei noch viel Wissenswertes über die Funktionsweise des Körpers. Statt einer Verbotsliste erhält der Leser vielmehr ein Verständnis für die Prozesse und kann seine Ernährung dementsprechend umstellen.

 

Genauso verhält es sich auch beim gesunden Lebenswandel: Dass regelmäßiger Sport, Mäßigkeit bei Genussmitteln und ein ausgewogenes Verhältnis von An- und Entspannung erheblich zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können, ist bereits allgemein bekannt. Wie dies nun auch in die Tat umzusetzen ist, kann sich heute jeder selbst aneignen. So gibt es viele hilfreiche Ratgeber zum Thema Stressbewältigung und Burn-out, die mit klaren Strategien dabei helfen, aus der Stressspirale auszubrechen. Das ist besonders wichtig, weil sich Stress und Burn-out in den letzten Jahren als häufigste Krankheitsursachen hervorgetan haben.

 

Wenn das Buch den Arzt ersetzt

Hat es einen dann aber doch erwischt, wird häufig nicht als erstes der Arzt konsultiert. Gerade bei Erkältungen und weniger akuten Erkrankungen, greifen viele Menschen zuerst auf bewährte Hausmittel zurück. Oftmals wird auch ein Ratgeber befragt und zuerst darin nach Empfehlungen gesucht. Ein Buch, das dafür wie gemacht ist, ist „Das große Frauengesundheitsbuch“ von Sabine Fisch. Dieser großartige Band liefert nicht nur ausführliche Informationen über den weiblichen Körper und seine Funktionen, sondern beschäftigt sich auch mit spezifisch weiblichen Krankheiten. Im Kapitel „Wenn Frauen erkranken… und was Frau dagegen tun kann“ listet Fisch diverse Allergien, aber auch Depressionen, Eierstockzysten, Essstörungen, Harnwegsinfekte etc. auf und zeigt, wodurch diese verursacht werden und wie man dagegen angehen kann. Bücher, wie dieses, gehören deshalb in jede private Sammlung.

 

Bei allen Ratgebern darf man aber eines nicht vergessen: Die Selbstdiagnose des Laien ist nicht immer zutreffend. Bei akuten und langanhaltenden Beschwerden sollte – lange Wartezeiten hin oder her – in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Nur er verfügt über die medizinische Ausbildung und die Erfahrung, zu entscheiden, welche Maßnahmen tatsächlich ergriffen werden müssen.

 

Damit auch Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes tun können, haben wir für Sie die besten Ratgeber zu den Themen Gesundheit und Ernährung zusammengestellt.

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