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Hatice Akyün

Hatice Akyün (Jahrgang 1969) ist eine deutsche Schriftstellerin mit türkischer Herkunft, die mit ihren „deutsch-türkischen Verständigungsbüchern“ (Denglers Buchkritik) für Aufsehen sorgte. Über sich selbst sagt die junge Autorin, dass ihr „Herz deutsch und ihre Seele türkisch“ sei. Und das merkt man auch ihren Büchern an. Akyün wurde in einem kleinen anatolischen Dorf geboren und zog 1972 mit ihrer Familie nach Duisburg um. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung zur Justizangestellten , holte dann das Abitur nach, lebte ein Jahr in New York und studierte dann Betriebswirtschaft an der Universität von Düsseldorf. Sie absolvierte ein Volontariat bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und ging dann nach Berlin, um als Society-Reporterin für die Zeitschrift Max zu schreiben. Das deutsch-türkische Verhältnis beschrieb sie bereits in ihrem Blog „Neulich in der Parallelwelt“. Hierfür wurde sie mit dem „Grimme-Online-Award“ ausgezeichnet. Sie erhielt außerdem den Duisburger Preis für Toleranz und Zivilcourage für ihre Erzählungen vom toleranten Zusammenleben und über die Integration. 2005 erschien ihr Debütroman „Einmal Hans mit scharfer Soße“, ein biographischer Text über die Suche nach dem Traummann, den sie 2008 mit „Ali zum Dessert“ fortsetzte.

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