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Antje Babendererde

Antje Babendererde  (Jahrgang 1963) ist eine deutsche Schriftstellerin, deren Romane über das Leben der nordamerikanischen Indianer sich bei Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen großer Begeisterung erfreuen. Babendererde wuchs in Thüringen auf und besuchte eine Schule in Gotha. Im Anschluss an das Abitur absolvierte sie eine Töpferlehre im Saalfeld. Danach war Antje Babendererde in verschiedenen Berufsfeldern tätig: Sie arbeitete als Hortnerin, als Töpferin und als Arbeitstherapeutin in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie und betrieb nebenbei noch ihre eigene Töpferwerkstatt. 1996 kam dann auch noch das Schreiben hinzu: In jenem Jahr nahm sie die freiberufliche Tätigkeit einer Schriftstellerin auf und widmete sich dabei ganz besonders der Kultur, der Geschichte und den heutigen Lebensbedingungen der Indianer in Nordamerika. Intensive Recherchen und ausgiebige Reisen in die USA sorgten dafür, dass ihre Romane äußerst detailreich und authentisch sind. Das brachte Antje Babendererde in Deutschland eine große Fangemeinde ein. Inzwischen sind einige ihrer Romane auch ins Französische, Litauische und Tschechische übersetzt worden. Besonderen Erfolg hatten ihre Bücher „Der Gesang der Orcas“ (2003), „Lakota Moon“ (2005), „Libellensommer“ (2006) und „Julischatten“ (2012), die auch mit Preisen, wie dem Bad Harzburger Jugendliteraturpreis „Eselsohr“ (2006), ausgezeichnet wurden. Babendererde lebt heute mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen. Hier haben sie ein altes Fachwerkhaus gekauft und restauriert und erfreuen sich am Leben auf dem Land.

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