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Jean-Luc Bannalec

Jean-Luc Bannalec ist das Pseudonym eines Autoren, der mit sommerlich-leichten Krimis aus der Bretagne seit 2012 für beste Urlaubsstimmung sorgt. Er lässt seinen Kommissar Dupin an der französischen Atlantikküste ermitteln und kombiniert Spannung mit herrlichem Urlaubsgefühl. Der WDR urteilte zum Erstlingswerk „Bretonische Verhältnisse“: „Ein Muss für Bretagne-Urlauber, Spannung und Prickeln, gepaart mit Austern, traditionellen Dorffesten und schwer auszusprechenden bretonischen Namen und Eigenheiten.“ Wer genau sich jedoch hinter dem Pseudonym Jean-Luc Bannalec verbirgt, ist bislang unbekannt. Man weiß lediglich, dass der Autor 1967 in Brest geboren wurde und der Sohn eines bretonischen Vaters und einer Mutter aus dem Rheinland ist. Außerdem weiß man über ihn, dass er sowohl in Deutschland als auch in Frankreich lebt und arbeitet. Diese spärliche Faktenlage veranlasste zu wilden Spekulationen – gerade auch weil das Buch 2012 zum Überraschungserfolg wurde und von seinem Verlag stark beworben wurde, obwohl der Autor vollkommen unbekannt war.

Kristina Maidt-Zinke von der "Süddeutschen Zeitung" war die Erste, die die Frage aufwarf, ob es sich bei Jean-Luc Bannalec womöglich um ein Pseudonym handelte. Schon kurz darauf herrschte wenigstens hierüber Klarheit. Jetzt gingen die Spekulationen jedoch erst so richtig los. Welt Online vermutete, es handle sich dabei um Jörg Bong, den Chef des traditionsreichen S.Fischer Verlages. Bislang haben weder Bong noch der Verlag dies dementiert oder bestätigt. In der „Welt“ schrieb Richard Kämmerlings 2012 dazu, sollte sich dies bestätigen, wäre das ein Eklat: „Denn dass Bong, einer der renommiertesten Literaturverleger Deutschlands, Mitherausgeber der "Neuen Rundschau", der Autoren wie J.M. Coetzee, Marlene Streeruwitz, Michael Lentz oder Ulrich Peltzer verlegt, nebenbei als Bestsellerautor zu reüssieren versucht, wirft auf die Lage des Literaturbetriebs ein grelles Licht.“ Jean-Luc Bannalec lässt sich davon jedoch nicht verunsichern und veröffentlichte 2013 den zweiten Dupin-Krimi unter dem Titel „Bretonische Brandung“, 2014 den dritten Band "Bretonisches Gold", 2014 Teil 4 mit dem Titel "Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall" und 2016 "Bretonische Flut: Kommissar Dupins fünfter Fall".

Inzwischen sind Bannalecs bretonischen Krimis zur Urlaubszeit nicht mehr aus den Buchläden wegzudenken. Jedes Jahr aufs Neue entpuppen sie sich als Bestseller, vereinen sie doch Spannung und Urlaubsfeeling zur perfekten Strandlektüre.

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