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Eric Berg

Der Schriftsteller, der sich hinter dem Pseudonym Eric Berg verbirgt, ist eigentlich bekannt für seine historischen Romane. Mit Krimis hatte er nicht viel am Hut – außer dass er den Traum hegte, einmal selbst einen zu schreiben. Da das unter seinem richtigen Autorennamen, Eric Walz, nicht ging, erfand er das Pseudonym Eric Berg, das ihm einen literarischen Neuanfang erlaubte. Unter seinem richtigen Namen hatte er bereits mehrfach Bestseller-Status erreicht. Romane, wie „Die Giftmeisterin“, „Die Glasmalerin“, „Der schwarze Papst“ und „Der Schleier der Salome“ machten den Autor deutschlandweit bekannt und brachten ihm eine feste Fangemeinde ein. Dass sie ihm auch in seinem Genrewechsel folgen würde, war da nicht weiter überraschend. Eric Berg stürmte mit seinem Krimi „Das Nebelhaus“ sofort die Bestseller-Listen und schrieb eines der spannendsten Bücher für den Sommerurlaub 2013. Das Schöne daran ist, dass Eric Berg durch seine historischen Romane viel Erfahrung im Aufspannen eines detail- und stimmungsreichen Panoramas hat. Das merkt man seinem ersten Krimi an. Vor dem inneren Auge des Lesers beschwört Eric Berg die sturmumtoste Insel Hiddensee herauf, auf der in der berüchtigten „Blutnacht von Hiddensee“ drei Menschen bei einem grausamen Massaker ums Leben kommen. Eine vierte Person fällt ins Koma und kann nicht dabei helfen, den mysteriösen Fall aufzuklären. Erst zwei Jahre nach der Nacht gelingt es einer Journalistin, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Grauen packt den Leser unverhofft und von hinten. Er kann es nicht kommen sehen und spürt dann ganz plötzlich, wie die Angst wie Gänsehaut über seinen Körper kriecht. Schlau konzipiert, intelligent durchdacht und kunstfertig ausgeführt ist „Das Nebelhaus“ von Eric Berg ein Krimi, der sich wirklich lohnt. Die Idee dafür schwirrte dem Autor schon lange durch den Kopf – seit er zehn Jahre vor der Veröffentlichung des Buches zum ersten Mal auf Hiddensee war. Was ihn an der Location reizte, war die Tatsache, dass die Insel nur über eine Fähre erreichbar ist und dass es keinen Autoverkehr gab. Diese Abgeschiedenheit ist das Grundmotiv vieler Krimis – und hat ihre Wirkung noch nie verfehlt. Das gilt auch für Eric Bergs ersten Kriminalroman. Und es wird mit Sicherheit nicht sein letzter gewesen sein. Dem CrimeMag verriet Berg 2013: „Es ist auch alles schon soweit fertig, die ersten Gespräche laufen auch und ich bin zuversichtlich, dass es dann im nächsten Jahr dann wieder was geben wird.“ Deutsche Krimifans dürfen sich also auf mehr Eric Berg freuen.

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