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Peter L. Bergen

Peter L. Bergen (Jahrgang 1962) ist ein britisch-amerikanischer Journalist, der sich als Terrorismus-Experte einen Namen gemacht hat. Er war der erste westliche Journalist, der 1997 ein Interview mit Osama Bin Laden führen durfte. Inzwischen hat Bergen mehrere Bücher zum Thema Krieg gegen den Terrorismus veröffentlicht und sich mehrfach kritisch zu diesem Thema geäußert. Peter L. Bergen wurde in Minneapolis geboren und wuchs in London auf. Er studierte Modern History an der University of Oxford und begann seine journalistische Laufbahn beim amerikanischen Sender ABC, bevor er zu CNN wechselte. Hier arbeitete er als investigativer Journalist und enthüllte 2006 die Verbindungen zwischen der CIA und Osama Bin Laden. Zwischen 2003 und 2007 arbeitete Peter L. Bergen außerdem als Professor an der Paul H. Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins University in Baltimore und 2008 übernahm er eine Lehrstelle an der Kennedy School of Government der Harvard University. Internationale Bekanntheit erlangte er durch die Veröffentlichung seiner Bücher „Heiliger Krieg Inc.“ (2001), „The Osama Bin Laden I know: An Oral History of al-Qaeda’s Leader” (2006) und “Die Jagd auf Osama Bin Laden: Eine Enthüllungsgeschichte” (2012). Für Aufsehen sorgten außerdem die Studie „Guatnanamo: Who Really „Returned to the Battlefiel“?“, an der Peter L. Bergen als Co-Autor beteiligt war, und das Buch „The Longest War: The Enduring Conflict between America and al-Qaeda“ (2011). Bergen wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet und erhielt zum Beispiel den Edward R. Murrow Award der Radio-Television Digital News Association 1994. In seinem Buch „Die Jagd auf Osama Bin Laden“ verfolgt Peter L. Bergen die zermürbende Suche nach dem Terrorismuschef minutiös nach. Er thematisiert dabei auch, wie innerhalb al-Qaidas große Kritik an Bin Laden geübt wurde, wie man dort die Anschläge am 11. September bewertete, wie die CIA Jagd auf den Terroristen machte, wie es diesem immer wieder gelang, zu entkommen und sich fast zehn Jahre lang versteckt zu halten, und wie er schließlich gefunden werden konnte. „Ein rasanter Tatsachen-Thriller!” (Denglers Buchkritik)

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