Ingke Brodersen
Ingke Brodersen (Jahrgang 1950) ist Autorin zahlreicher politischer und medienkultureller Bücher sowie Mitbegründerin des Publikumverlags Booklett.brodersen & company. Nach dem Studium der Geschichte war Brodersen einige Zeit als Lehrerin tätig, wechselte dann aber zeitig in die Medienbranche. Beim Rowohlt-Verlag war sie viele Jahre lang als Lektorin und Herausgeberin politischer Bücher beschäftigt, bevor sie mit der Leitung Rowohlt-Berlin Verlags (1990- 2000) in höhere Führungsfunktionen aufstieg. 2001 übernahm sie die Chefredaktion der mehrsprachigen Kulturzeitschrift „Kafka- Zeitung für Mitteleuropa“. Nachdem die Zeitung 2005 vom Goethe- Institut eingestellt worden war, übernahm Brodersen 2006, gemeinsam mit Richard Spies, die Geschäftsführung des neuen Sachbuchverlags Booklett.brodersen & company. Berühmt wurde sie durch politische Sachbücher, vorrangig für Kinder und Jugendliche. So schrieb sie z.B. (mit Doris Schröder-Kopf) „Der Kanzler wohnt im Swimmingpool oder Wie wird Politik gemacht“ (2001) oder „Eine Erdbeere für Hitler. Deutschland unterm Hakenkreuz“ (2005). Mit deutscher Geschichte beschäftigt sich auch das Buch „Mahlzeit: 60 Jahre Deutschland“ (2009), das die Vergangenheit im Spiegel der Essgewohnheiten betrachtet.
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Warum wir Bücher lesen, auch wenn sie uns weh tun, auch wenn sie uns zwingen, uns mit der Dunkelheit in uns selbst auseinander zu setzen, ist ein Phänomen, das nur diejenigen verstehen können, die selbst vom Bücherfieber gepackt sind und die einfach nicht anders können, als mehr und mehr Bücher zu lesen.


