Jung Chang
Jung Chang (Jahrgang 1952) ist eine chinesischstämmige britische Schriftstellerin, die spätestens seit ihrer Autobiograhie „Wilde Schwäne“ zu den erfolgreichsten Autoren der Welt zählt. Sie stammt aus der Provinz Sichuan und wurde im Alter von 14 Jahren Mitglied der roten Garde. Sie arbeitete anschließend als Bäuerin, "Barfußärztin", Stahlarbeiterin und Elektrikerin, bevor sie ihr Englisch-Studium an der Sichuan Universität begann. 1978 verließ sie ihre Heimat und ging nach England, wo sie 1982 promovierte. Zu diesem Zeitpunkt war sie die erste Chinesin, die den Doktortitel einer britischen Universität erhielt. Heute lebt sie mit ihrem Mann Jon Halliday, dem Co-Autor ihrer überaus erfolgreichen Mao-Biographie, „Mao: Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes“ (2005), in London.
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Die Gruppe 47 war das zentrale literarische Organ der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit. Aus der sogenannten Trümmerliteratur ging unter der Führung von Hans Werner Richter und Alfred Andersch eine neue deutsche Literatur hervor, die bis heute nachwirkt.


