John Connolly
John Connolly (Jahrgang 1968) ist ein irischer Schriftsteller, der mit grausigen Horror-Thrillern um den Privatdetektiv Charlie Parker berühmt geworden ist. Connolly wuchs in Dublin auf, wo er auch studierte. Nach einigen Aushilfsjobs wandte er sich dem Journalismus zu. Der Durchbruch gelang ihm jedoch als Thriller-Autor mit der Reihe über Charlie „Bird“ Parker. In seinen Büchern vermischen sich Realität und Übersinnliches zu einer explosiven Mischung, die nichts für schwache Nerven ist. Oft wurde Connolly deshalb sogar schon mit Stephen King verglichen. Im Jahr 2000 gewann er, als erster nicht-amerikanischer Autor, den „Shamus-Award – Best Private Eye Novel“ für „Das schwarze Herz“, den ersten Band der Charlie-Parker-Reihe. Insgesamt neun Bücher umfasst die Serie bis heute. „Der Kollektor“ (2007) ist einer der stärksten Bände. Connolly veröffentlichte außerdem den tiefgründigen Roman „Das Buch der verlorenen Dinge“ (2009) und mehrere Kurzgeschichten. Wie schon seine Charlie „Bird“ Parker-Romane ist auch „Das Buch der verlorenen Dinge“ kein Buch für schwache Nerven. John Connolly gewährt hier Einblick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche und bedient sich dafür einer märchenhaften Welt, die von grausamen Kreaturen bewohnt wird. Für Jugendliche ist das Buch daher nur bedingt geeignet, erinnert es doch sehr an die dunkle Mystik von „Pan’s Labyrinth“. Die Oldenburgische Volkszeitung schreibt: „John Connolly spielt federleicht mit Märchen und Mythen, schreibt sie um, wandelt sie ab, erfindet sie neu. Das ist grausam und blutig, lustig und versöhnlich.”
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