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Siobhan Dowd

Siobhan Dowd (1960 – 2007) war eine britisch-irische Schriftstellerin, die vorwiegend Kinder- und Jugendbücher schrieb. Dowd, Tochter irischer Eltern, wuchs in London auf und studierte in Oxford Gender and Ethnic Studies. Sie schrieb als Redakteurin für die internationale Schriftstellervereinigung PEN und als freischaffende Autorin, konnte aber in ihrem Leben nur vier Bücher verfassen. Dennoch zählt sie „zweifellos zu den besten Jugendbuchautorinnen unserer Zeit“ (BÜCHER). Ihr Debüt-Roman „Ein reiner Schrei“ (2006) wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Branford Boase Award (2007). Es folgte der Roman „Der Junge, der sich in Luft auflöste“ (2009) und der großartige Jugendroman „Anfang und Ende allen Kummers ist dieser Ort“ (2009) über den Konflikt in Nordirland im Jahr 1981. Diese letzten Romane – und der vierte „Solace of the Road“ – erschienen in Deutschland erst posthum, denn Dowd verstarb 2007 nach dreijähriger Krankheit an Brustkrebs.

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Der Vormärz kündigte die blutige Revolution von 1848 an.