Einzlkind
Der Verleger Klaus Bittermann hat ein Prinzip: Niemals ein unverlangt eingesendetes Manuskript veröffentlichen. Wer dieser Maxime entgegen handelt, schickt sein Manuskript auf direktem Wege in den Papierkorb. Einem unbekannten Autor, der unter dem Synonym Einzlkind schreibt, ist das Unglaubliche mit seinem Roman „Harold“ nun doch gelungen. Die anrührende Geschichte des manisch depressiven Engländers Harold erschien im März 2010 im Verlag Klaus Bittermann. Alles, was man über den Autor erfährt ist Folgendes: Er lebt in England – oder vielleicht auch in Deutschland. Er ist Nichtraucher und übergewichtig und er hat sich vor Kurzem eine neue Kaffeemaschine gekauft. Seine alte war kaputt.
Top-Thema
Der Sturm und Drang war eine Phase der Rebellion und des Aufbegehrens gegen die nüchterne Vernunft der Aufklärung. Das Individuum und seine individuellen Entfaltung als Gegenpol zum angepassten Leben. Das macht den Sturm und Drang zur Pubertät der deutschen Literatur.



