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Kerstin Ekman

Kerstin Ekman (Jahrgang 1933) zählt zu den angesehensten Autorinnen Schwedens. Sie tat sich insbesondere mit dem vierbändigen Romanzyklus der Vallmsta-Tetralogie hervor, in dem sie die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft vollzieht. Ekman studierte in Uppsala Literaturgeschichte, Deutsch und Nordische Sprachen und arbeitete anschließend als Lehrerin, Drehbuchautorin und Literaturkritikerin. Zur Schriftstellerei kam sie in den 50er Jahren. Ihr Debüt war der Kriminalroman „Der Tod filmt mit“, der 1959 erschien. Es folgten weitere Krimis, doch Anfang der 70er Jahre hatte sie sich von dem Genre so weit entfernt, dass sie in der Lage war, etwas Neues zu schaffen. Das gelang ihr mit der Vallmsta-Tetralogie („Hexenringe“, „Die Springquelle“, „Das Engelhaus“ und „Stadt aus Licht“), die zwischen 1974 und 1983 entstand. Die vier Bände gelten als Ekmans Hauptwerk. Ihr Gesamtwerk ergänzt sich durch die Trilogie „Der Wolfspelz“ und wunderbare, stille Romane, wie „Geschehnisse am Wasser“ (1995) und „Hundeherz“ (2009). Wie auch das Buch „Der Wald: eine literarische Wandlung“ (2008) sind ihre Texte immer eine Liebeserklärung an ihre schwedische Heimat.

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