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Klaus Funke

Klaus Funke (Jahrgang 1947) ist ein deutscher Autor. Funke, der aus einer künstlerisch sehr interessierten Dresdener Familie stammt, spielte schon in frühester Jugend Klavier und besuchte Zeichenkurse. Ein geplantes Studium der Kunstgeschichte und Germanistik ließ er jedoch zu Gunsten eines Studiums der Agrarwissenschaften fallen. Und so blieb das Schreiben für Funke lange Zeit nur ein Hobby. Erst im Alter von 55 Jahren erschien seine erste Veröffentlichung. Seitdem machte er sich mit Gedichten, Erzählungen, Novellen, Theaterstücken, Märchen und Romanen sowie mit zahlreichen Rezensionen einen Namen. Auffällig ist dabei das immer wieder kehrende Motiv des Musikers in seinen Werken. In seinem wunderbaren Debüt-Roman „Der Teufel in Dresden“ zeichnet er das Leben des „Teufelsgeigers“ Niccoló Paganini nach und in „Der Abschied oder Parsifals Ende“ thematisiert er den ersten Stardirigent der europäischen Musikgeschichte, Hans von Bülow. Das Leben des Komponisten Sergej Rachmaninow greift Funke in „Zeit für Unsterblichkeit“ auf. Und auch in seinem neusten Roman geht es um ein musikalisches Genie, den fiktiven Pianisten Stefan Bosel: „Kammermusik“.

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Mit jedem Strich die Ganglien freipusten