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Markus Gabriel

Markus Gabriel (Jahrgang 1980) wurde Deutschlands jüngster Philosophieprofessor, als er 2009 den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn annahm. Das alleine wäre aber noch kein Grund, dass man seinen Namen im ganzen Land kennt. Seine Bücher aber sind es. In „Warum es die Welt nicht gibt“ zum Beispiel macht Markus Gabriel auch den Menschen Lust auf philosophische Gedankenspiele und Diskurse, die sich sonst gar nicht dafür interessieren. Das liegt zum einen an der Begeisterung, die Gabriel selbst an den Tag legt und die förmlich ansteckend ist. Zum anderen aber liegt es daran, dass er es versteht, das ganze Universum in einen verständlichen Rahmen zu rücken. Etwas Ungreifbares wird so fassbar, lässt sich einfangen und in Ruhe betrachten. Das ist die ganz große Leistung von Markus Gabriel. Ähnlich wie auch Bill Bryson komplexe Sachverhalte verständlich formuliert, gelingt es Markus Gabriel mit der Philosophie. Das macht ihn zum Popstar am deutschen Philosophie-Himmel, denn er verleiht der angestaubten Wissenschaft ein neues, junges Gesicht. Markus Gabriel studierte Philosophie, klassische Philologie, neuere deutsche Literaturwissenschaft und Germanistik in Hagen, Bonn und Heidelberg, war dann Gastforscher an der Universität Lissabon, habilitierte in Heidelberg zu „Skeptizismus und Idealismus in der Antike", war dann ein Jahr lang Assistenzprofessor am Department of Philosophy der New School for Social Research in New York und unterrichtet nun seit 2009 selbst Philosophie in Bonn. Die großen Fragen der Menschheit werden ihn auch weiterhin beschäftigen – und so wird es sicher noch weitere spannende Bücher von Markus Gabriel zu lesen geben.

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