Ina May Gaskin
Die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin (Jahrgang 1940) gilt als „the mother of authentic midwifery“, die Mutter der selbstbestimmten Geburt. 1971 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Steve die Kommune „The Farm“, eine berühmte, sehr bewusst lebende, alternative Lebensgemeinschaft in Tennessee, der damals mehr als 250 weitere Menschen angehörten. Gemeinsam mit einigen anderen Hebammen gründete sie hier eines der ersten außerklinischen Geburtszentren in den USA, das „The Farm Hebammenzentrum“. Hier praktizierten sie die selbstbestimmte Geburt, die auf die natürlichen Kräfte des weiblichen Körpers vertraut. Die Prinzipien dieser Methode veröffentlichte Gaskin 1977 in dem Buch „Spirituelle Hebammen“, das bis heute einen großen Einfluss auf die Arbeit vieler Hebammen in aller Welt hat. In der vierteljährlich erscheinenden „Birth Gazette“ veröffentlichte sie 23 Jahre lang „Ina May’s Guide to Childbirth“. Außerdem hält sie in aller Welt Vorträge und doziert auf Hebammen- Konferenzen, um ihre Methode bekannter zu machen. Sie war Präsidentin der Midwives' Alliance of North America und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde des Thames Valley University in London. 2004 veröffentlichte sie ein weiteres Buch, „Die selbstbestimmte Geburt“, das die Grundlagen ihrer Methode ausführlich und verständlich erläutert und inzwischen zu einem Kultbuch unter Schwangeren avanciert ist.
Top-Thema
Fast zehn Jahre nach dem letzten Film der Ringe-Trilogie nimmt Regisseur Peter Jackson die Fantasy-Fans wieder mit nach Mittelerde: „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist der Auftakt zu einer spannenden Trilogie um Bilbo Beutlin und den einen Ring. Hier erfahren Sie, was Sie in „Der Hobbit“ erwartet.
Top-Thema
Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 1.200 Literaturpreise vergeben – so viel, wie in keinem anderen europäischen Land. Doch ist diese Fülle Fluch oder Segen für die deutsche Literatur? Wir nehmen die Argumente für und wider die Literaturpreise unter die Lupe.


