Cookie Consent by Free Privacy Policy website

Ina May Gaskin

Die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin (Jahrgang 1940) gilt als „the mother of authentic midwifery“, die Mutter der selbstbestimmten Geburt. 1971 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Steve die Kommune „The Farm“, eine berühmte, sehr bewusst lebende, alternative Lebensgemeinschaft in Tennessee, der damals mehr als 250 weitere Menschen angehörten. Gemeinsam mit einigen anderen Hebammen gründete sie hier eines der ersten außerklinischen Geburtszentren in den USA, das „The Farm Hebammenzentrum“. Hier praktizierten sie die selbstbestimmte Geburt, die auf die natürlichen Kräfte des weiblichen Körpers vertraut. Die Prinzipien dieser Methode veröffentlichte Gaskin 1977 in dem Buch „Spirituelle Hebammen“, das bis heute einen großen Einfluss auf die Arbeit vieler Hebammen in aller Welt hat. In der vierteljährlich erscheinenden „Birth Gazette“ veröffentlichte sie 23 Jahre lang „Ina May’s Guide to Childbirth“. Außerdem hält sie in aller Welt Vorträge und doziert auf Hebammen- Konferenzen, um ihre Methode bekannter zu machen. Sie war Präsidentin der Midwives' Alliance of North America und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde des Thames Valley University in London. 2004 veröffentlichte sie ein weiteres Buch, „Die selbstbestimmte Geburt“, das die Grundlagen ihrer Methode ausführlich und verständlich erläutert und inzwischen zu einem Kultbuch unter Schwangeren avanciert ist.

Top-Thema

Lest wieder mehr Abenteuerromane!

Der Ökonomie-Nobelpreisträger Edmund Phelps fordert in einem Interview eindringlich: Lest mehr Abenteuerromane. Aber was haben Abenteuerromane mit Wirtschaft zu tun und welchen Vorteil soll das haben? Das erfahren Sie hier.

Abenteuerromane wecken unsere Lust, neues zu erkunden.

Top-Thema

Die Wiederentdeckung der Gedichte

Zu viele Menschen denken bei Gedichten an staubtrockene Analysen im Deutschunterricht. Für sie haben Gedichte ihren Zauber verloren. Doch wer sich aus Freude am Spiel mit den Worten mit Gedichten beschäftigt, wird überrascht sein.

Gedichte erlauben es uns, durch die Brille eines anderen die Welt zu erblicken.