Myla Goldberg
Myla Goldberg (Jahrgang 1971) ist eine US-amerikanische Romanautorin, die als eine der vielversprechendsten Newcomerinnen New Yorks gilt. Goldberg wuchs in einer jüdischen Familie in Maryland auf, studierte am Oberlin College Englisch und verbrachte ein Jahr als Englischlehrerin in Prag, bevor sie nach New York zog. Schon in Prag schrieb Myla Goldberg zahlreiche Essays, die sie später in ihrem Buch „Time’s Magpie“ veröffentlichte. Der Durchbruch gelang Goldberg mit ihrem Roman „Die Buchstabenprinzessin“. Der Roman erfuhr inzwischen zahlreiche Neuauflagen und hielt sich monatelang auf den amerikanischen Bestsellerlisten. Goldbergs zweiter Roman, „Wickett’s Remedy“ (2005) ging etwas unter, doch mit „Böse Freundin“ konnte die Autorin an den Erfolg ihres Debüts anknüpfen. Es ist eine beängstigende, fesselnde Geschichte über die subjektive Wahrnehmung von Realität, von Erinnerungen und über die Erwachsenen, zu denen alle Kinder irgendwann werden.
Top-Thema
Warum wir Bücher lesen, auch wenn sie uns weh tun, auch wenn sie uns zwingen, uns mit der Dunkelheit in uns selbst auseinander zu setzen, ist ein Phänomen, das nur diejenigen verstehen können, die selbst vom Bücherfieber gepackt sind und die einfach nicht anders können, als mehr und mehr Bücher zu lesen.


