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John Green

John Michael Green (Jahrgang 1977) ist ein US-amerikanischer Autor von Liebesromanen für Jugendliche. Er studierte am Kenyon College in Ohio Englisch und Vergleichende Religionswissenschaften und wollte Pastor werden. Dazu kam es jedoch nie: Gleich sein erster Roman „Eine wie Alaska“ wurde ein riesiger Erfolg und brachte Green weltweit zahlreiche Preise ein, so zum Beispiel den Michael L. Printz Award für besondere Verdienste um die Jugendliteratur. Es folgten die Romane „Die erste Liebe“ (2008) und „Margos Spuren“ (2010), die beide an den großen Erfolg des Erstlings anknüpfen konnten und Green eine internationale Fangemeinde einbrachten. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb 2011 über John Green, er sei „für Teenager das, was Philip Roth für Männer und John Updike für Ehepaare ist: Er liest die Welt aus ihnen ab.“ Seine Bücher handeln vom Erwachsenwerden, von den Fehlern, die man dabei macht, von wichtigen Entscheidungen und davon, wie man den eigenen Platz in der Welt findet. Wiederkehrendes Motiv seiner Bücher ist die Frage danach, wie man das erste Mal liebt und wie man die erste Liebe verliert, davon wie Schmerzen heilen und die Hoffnung bestehen bleibt. Doch auch wenn die Bücher zunächst so scheinen, als seien sie ausschließlich für 15-Jährige geschrieben, richtet John Green sich auch an ein älteres Publikum, das sich sein Leben lang fragt, wer man selbst eigentlich ist. Diese Frage ist auch für 35-, 45- und 56-Jährige noch interessant. Inspiriert fühlt sich Green von großen amerikanischen Autoren wie Mark Twain und Thomas Wolfe, deren Romane ähnliche Motive aufweisen. Green betreibt außerdem einen Videoblog auf Youtube, in dem er 2007 ein Jahr lang nur über Videobotschaften mit seinem Bruder kommunizieren wollte. Auf Grund des großen Erfolgs des Projekts „Brotherhood 2.0“ setzten die Brüder Green ihr Vorhaben bis heute fort. Ihr Kanal zählt zu den 100 meistgesehenen Kanälen auf Youtube und hat sogar eine eigene Fangemeinde, die „Nerdfighters“. 2012 sorgte John Greens Roman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ für Aufsehen: Darin schreibt er überaus einfühlsam und feinfühlig über Krebs bei Jugendlichen. Daer Roman schoss sofort in die Bestsellerlisten und wurde von der Presse hoch gelobt. "Das neue Buch von John Green sollte jeder lesen. Und jeder heißt wirklich jeder ... Es gibt zur Zeit kein bewegenderes Buch." (Kulturspiegel) 2014 kam die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in die Kinos. Die Zeitschrift "Cinema" urteilt: "Es gibt vermutlich nur wenige Romanverfilmungen, die es geschafft haben, ihrer Vorlage so nah zu kommen" und lobt mit "Divergent"-Star Shailene Woodley und Ansel Elgort zwei Darsteller, "die ihre Rollen perfekt verkörpern."

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