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Elisabeth Haich

Elisabeth Haich (Jahrgang 1897) war eine ungarische Künstlerin und hatte – gemeinsam mit Selvarajan Yesudian – einen maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des Yoga in Europa. Nach dem Studium der Kunst und der Bildhauerei eröffnete Haich in Budapest ein eigenes Kunstatelier. Ihr größtes Interesse galt dabei spirituellen und esoterischen Motiven. Wie sie in ihrem Buch „Einweihung“ (1954) schrieb, hegte sie schon als Kind eine Faszination für die geistige Welt. Sie beschäftigte sich ausführlich mit der Symbolik der Bibel aber auch mit hinduistischer Philosophie. Bei einem Vortrag lernte sie in Budapest den Inder Selvarajan Yesudian kennen. Schon kurze Zeit später eröffneten sie zusammen in Haichs Atelier die erste Yogaschule Ungarns. Gemeinsam veröffentlichten sie in den Jahren 1949 – 1971 sieben Bücher zu Themen, wie „Sport und Yoga“ (1949), „Der Tag mit Yoga“ (1959) und „Yoga und Schicksal“ (1963). Unabhängig davon schrieb Elisabeth Haich vier eigene Werke zu den Themen Spiritualität, Esoterik und Yoga. In ihrem Debüt „Einweihung“ setzt sich die Autorin vor der Kulisse altägyptischen Kults mit der eigenen Erleuchtung und Spiritualität auseinander. Sie starb 1994 in Ponte Tresa in Italien, wo sie bereits in den fünfziger Jahren eine Yoga-Sommerschule eröffnet hatte.

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