Cookie Consent by Free Privacy Policy website

Marlen Haushofer

Marlen Haushofer (1920 – 1970) war eine österreichische Schriftstellerin aus Wien, die eine bedeutende Rolle für die Frauenbewegung und die Frauenliteraturforschung spielte. Haushofer, die als Tochter eines Revierförsters und einer Kammerzofe in Molln aufwuchs, besuchte ein Internat der Ursulinen in Linz, bevor sie ans Gymnasium wechselte, wo sie trotz der Schließung der konfessionellen Schule das Abitur ablegte. Anschließend studierte sie in Wien und Graz Germanistik. 1946 veröffentlichte Haushofer erstmals kleine Erzählungen in Zeitschriften. Der Durchbruch gelang ihr dann 1952 mit der Novelle „Das fünfte Jahr“. Ihr größter Erfolg und ihr wichtigstes Werk wurde der Roman „Die Wand“, der 1963 erschien und der zwei Jahre im Leben einer zwangsweise isolierten Frau in den Bergen beschreibt. Seine Bedeutung erkannte erst Jahre nach ihrem Tod die Frauenbewegung und die Frauenliteraturforschung, die in dem Werk eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der Männergesellschaft sahen. Im Alter von nur 49 Jahren verstarb Marlen Haushofer an Knochenkrebs in Wien.

Top-Thema

Ausgedrückt: Expressionismus in der Literatur

Der Expressionismus in der Literatur ist dem bedingungslosen Ausdruck gewidmet: Das Subjekt soll seinen Platz in einer entmenschlichten Welt zurückerhalten. Vieles, was damals galt, kommt uns heute bekannt vor. Lesen Sie mehr.

Der Expressionismus in der Literatur erlaubte die pure Subjektive.

Top-Thema

Die eigene Wahrheit des Realismus in der Literatur

Realismus in der Literatur, das heißt nicht, die Wahrheit mit wissenschaftlicher Präzision wiedergeben, sondern eine eigene Wahrheit schaffen. Darauf verstand man sich Mitte des 19. Jahrhunderts genauso gut wie heute.

Realismus in der Literatur heißt, die Realität subjektiv betrachten.