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Stephen Hawking

Stephen William Hawking (Jahrgang 1942) gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart, aber auch dem breiten Publikum ist er durch populärwissenschaftliche Bücher über die moderne Physik bekannt. Hawkings studierte in Oxford Kosmologie und promovierte anschließend am Trinity Hall College in Cambridge über theoretische Astronomie und Kosmologie. Berühmt wurde er durch seine Forschungen an Schwarzen Löchern. 1974 entwickelte er ein Konzept, nach dem schwarze Löcher in der Quantenfeldtheorie zerstrahlen: die sogenannte Hawkings-Strahlung. Schon während seines Studiums hatte Hawkings erste Anzeichen einer schweren Erkrankung gezeigt. In Folge einer Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist sein Nervensystem zerstört. Hawkings sitzt seit 1968 im Rollstuhl und kann sich nur über einen Sprachcomputer verständlich machen. Unbeirrt davon setzte er seine Untersuchungen fort und schrieb 1988 sein erstes populärwissenschaftliches Buch, „Eine kurze Geschichte der Zeit“, das weltweit zum Bestseller avancierte. 2004 folgte „Das Universum in der Nussschale“.

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