Cookie Consent by Free Privacy Policy website

Kirsten Heisig

Kirsten Heisig (1961 – 2010) arbeitete als Jugendrichterin im Berliner Amtsgericht Tiergarten. Im besonderen Maße war die aus Krefeld stammende Juristin, die ihr Studium an der Freien Universität in Berlin absolviert hatte, für den Problembezirk Neukölln zuständig. Hier werden rund 40% mehr Straftaten begangen, als im Berliner Durchschnitt. Um diesem Trend entgegenzuwirken, entwickelte Heisig das „Neuköllner Modell“, das das Jugendstrafverfahren vereinfacht. Demnach sollen sich junge Täter bei kleineren Delikten möglichst schnell (3 bis 5 Wochen) nach der Tat vor Gericht verantworten müssen. Seit Juni 2010 gilt das Modell für ganz Berlin und findet auch bundesweit Beachtung. In „Das Ende der Geduld“ (2010) schildert sie das Prinzip ihres Modells und liefert schlagkräftige Argumente. Ende Juni 2010 nahm Heisig sich, in Folge von Burn-out und Depressionen, überraschend das Leben.

Top-Thema

Ohne die Exilliteratur wüssten wir das nicht

Der Exilliteratur verdanken wir heute einiges: Ohne sie wäre alles, was aus dieser Zeit literarisch überliefert wäre, gleichgeschaltete Blut- und Bodenliteratur, absolut regimekonform, unkritisch und verklärend. Lesen Sie hier mehr über die Leistung der Exilliteratur.

Die Exilliteratur entstand unter anderem in den sicheren Häfen Amerikas.

Top-Thema

Gruppe 47: Der Kreis der Nachkriegsliteratur

Die Gruppe 47 war das zentrale literarische Organ der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit. Aus der sogenannten Trümmerliteratur ging unter der Führung von Hans Werner Richter und Alfred Andersch eine neue deutsche Literatur hervor, die bis heute nachwirkt.

Sansibar oder der letzte Grund gehört zu den Werken der Gruppe 47.