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Herbert Henzler

Herbert Henzler (Jahrgang 1941) ist ein deutscher Wirtschaftsprofessor, der 2011 in Zusammenarbeit mit Lothar Späth das Buch „Der Generationen-Pakt“ veröffentlicht hat. Darin stellen Henzler und Späth ein Modell vor, mit dem man durch soziales Engagement und zwischenmenschliche Hilfe ein Zeitguthaben aufbauen und dieses bei Bedarf einlösen kann. Henzler studierte Betriebswirtschaftslehre, nachdem er eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann bei Shell absolviert hatte. 1970 kam er als Unternehmensberater zu McKinsey & Company und wurde dort 1975 Partner. 1978 stieg Herbert Henzler zum Direktor von McKinsey & Company auf und trat 1985 die Nachfolge von John G. McDonald als Leiter der deutschen Büros an. 1999 gab Herbert Henzler den Posten an Jürgen Kluge ab. 2001 verließ er das Unternehmen wechselte zum Wissenschaftlich-Technischen Beirat der Bayerischen Staatsregierung, dessen Vorsitzender er 2004 wurde. Seit 1992 ist Herbert Henzler außerdem Honorarprofessor für Strategie- und Organisationsberatung an der Universität München. Er ist heute zudem in mehreren Aufsichtsräten tätig, zum Beispiel beim FC Bayern München und bei der Credit Suisse Deutschland. Herbert Henzler hat daneben auch mehrere Bücher zu Fragen der strategischen Unternehmensführung und zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen verfasst. 2011 erschien „Der Generationen-Pakt“, in dem er gemeinsam mit Lothar Späth ein Lösungskonzept für die sogenannte „Rentenkatastrophe“ entwickelt hat.

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