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Friedensreich Hundertwasser

Friedensreich Hundertwasser (1928 – 2000) war ein österreichischer Künstler und Architekt. Er wurde 1928 unter dem bürgerlichen Namen Friedrich Stowasser als Sohn eines arbeitslosen Ingenieurs geboren. Schon früh wurde ihm ein „außergewöhnlicher Formen- und Farbensinn“ attestiert. Ab 1948 besuchte er in Wien die Akademie der bildenden Künste und begann unter dem Namen Hundertwasser zu publizieren. Auf seinen Reisen nach Rom, Paris und Afrika ließ er sich inspirieren und kam in Kontakt mit großen Künstlern. 1952 hatte er seine erste Ausstellung in Wien. Der Architektur wandte Hundertwasser sich erst in den 80er Jahren zu. Das Hundertwasser- Haus in Wien wurde 1985 an die Mieter übergeben. Es folgten zahlrieche Architekturprojekte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, aber auch in Kalifornien, Japan und Neuseeland. Nach seinem Tod im Jahr 2000 – an Bord der Queen Elizabeth 2 an Herzversagen – ließ sich der Wahlneuseeländer sehr exzentrisch auf seinem Grundstück begraben: unter einem Tulpenbaum, nackt, ohne Sarg und nur in die von ihm entworfene Koruflagge (sein Beitrag zur Ausschreibung der Landesflagge) gehüllt. Er hinterließ viele Objekte angewandter Kunst (Briefmarken, Fahnen, Münzen, Bücher, Porzellanobjekte) aber auch Gemälde und zahlreiche außergewöhnliche und sehr charakteristische Gebäude, die von Kinderbüchern inspiriert sind und den Gesetzen der Realität nicht zu gehorchen scheinen. Seine Architekturträume erschienen 2006 in dem Taschen-Band „Hundertwasser Architektur“.

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