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Viktor Arnar Ingólfsson

Viktor Arnar Ingólfsson(Jahrgang 1955) ist ein isländischer Krimiautor, für den das Schreiben zwar eher ein Hobby als ein Beruf ist, den seine Leidenschaft aber schon sehr weit gebracht hat. Inzwischen wissen auch die deutschen Fans skandinavischer Krimis, wer sich hinter dem Namen verbirgt und für welches Lesevergnügen er steht. Viktor Arnar Ingólfsson ist hauptberuflich als Bauingenieur bei der öffentlichen Straßenverwaltung angestellt. Sein Studium absolvierte er am isländischen "College of Engineering and Technology (ICET)". Bei der Straßenverwaltung ist  Ingólfsson unter anderem für die Publikationen der Verwaltung zuständig – ein sehr passender Job, bedenkt man Ingólfssons sprachliche Qualitäten. In Island aber erfordert diese Aufgabe einiges Fingerspitzengefühl: Es ist wahrscheinlich das einzige Land Europas, in dem der Sprecher der Straßenbaubehörde dazu Stellung nehmen muss, dass Straßen um so genannte Elfenbehausungen  herumgebaut werden. Ingólfsson dazu: „Es gibt Leute, die glauben an Elfen und wir machen uns nicht über sie lustig. Wir versuchen, mit ihnen auszukommen." (Quelle schwedenkrimi.de) Seine ersten Thriller veröffentlichte er Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre, doch erst mit dem dritten Buch, „Engin spor“ („Haus ohne Spuren“), verhalf ihm zum Durchbruch. Mit diesem Roman gelang Viktor Arnar Ingólfsson letztendlich auch der Sprung auf den europäischen Buchmarkt, wo seine Bücher seither großen Anklang finden. Seither veröffentlichte er die Thriller „Das Rätsel von Flatey“ (2002), „Bevor der Morgen graut“ (2006) und „Späte Sühne“ (2009).

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