Reinhard Jirgl
Reinhard Jirgl (Jahrgang 1953) gehörte in der DDR einer jungen, experimentierfreudigen Schriftstellergeneration an. Heute gilt er – spätestens seit seinem Jahrhundert-Roman „Die Stille“ – zu den bedeutendsten deutschen Autoren. Während seines Elektronik-Studiums an der Berliner Humboldt-Universität erhielt Jirgl erste literarische Impulse aus den Kreisen des Köpenicker Lyrikseminars, zu dem wichtige Schriftsteller der DDR, darunter auch Benjamin Stein, gehörten. Nach dem Studium arbeitete Jirgl zuerst als Service-Elektriker, später als Beleuchtungs- und Servicetechniker an der Berliner Volksbühne. Hier begann er auch, erste Texte zu schreiben und wurde u.a. durch Heiner Müller gefördert. Zu DDR-Zeiten wurde jedoch keiner seiner Texte veröffentlicht. Im Frühjahr 1990 erschien sein Debüt-Roman „Mutter Vater“ schließlich doch im Aufbau-Verlag. Der Durchbruch gelang ihm 1995 mit „Abschied von den Feinden“. Seine Texte zeichnen sich vor allem durch eine experimentelle, lautmalerische Rechtschreibung aus, die auch seinen Jahrhundert-Roman „Die Stille“ (2009) prägen. Das Buch wurde mit dem Grimmelshausen- und dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Top-Thema
Kinderbücher sind bis zum Rand gefüllt mit Abenteuern und Geschichten, die die Phantasie und Kreativität der Jüngsten anregen. Doch für welches Alter sind welche Kinderbücher geeignet? Hier finden Sie einen guten Überblick über Kinderbücher für jedes Alter.
Top-Thema
Berlin ist the place to be und lockt Touristen aus aller Welt an die Spree. Nie zuvor war die Stadt so angesagt wie heute. Reiseführer für Berlin bemühen sich deshalb verzweifelt, mit dem rasenden Puls der Stadt mitzuhalten. Hier finden Sie die Besten.


