Cookie Consent by Free Privacy Policy website

Yasmina Khadra

Yasmina Khadra (Jahrgang 1955) ist ein algerischer Schriftsteller aus Kenadsa. Hinter dem Synonym verbirgt sich Mohammed Moulessehoul, ein ehemaliger hoher Offizier der algerischen Armee. Bereits im Alter von neun Jahren schickte ihn sein Vater, ein Heeresoffizier, auf eine Militärschule, damit er dessen Vorbild folgte. Nur durch das Schreiben konnte Moulessehoul die vielen Jahre der harten Ausbildung überstehen. Als hoher Offizier der algerischen Armee begann er, literarisch anspruchsvolle, zeitkritische Kriminalromane zu veröffentlichen. Nachdem die Zensuren verschärft wurden, nahm er den Namen seiner Frau, Yasmina Khadra, an, um die strengen Bestimmungen zu umgehen. 2000 floh er mit seiner Familie ins französische Exil. Hier begann er 1997 seine Algier-Trilogie, die ihn international bekannt machte. Er wurde damit zum Vorreiter des Kriminalromans in der algerischen Literatur. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2006 mit dem Prix Découverte und dem französischen Buchhändlerpreis Prix des libraires. 2010 veröffentlichte er mit „Die Schuld des Tages an die Nacht“ ein eindrucksvolles Portrait der algerischen Gesellschaft in acht Jahrzehnten.

Top-Thema

Der Mythos Alpen

Als Johanna Spyri vor 130 Jahren ihr Kinderbuch „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ veröffentlichte, löste sie damit einen wahren Hype um die magische Schweizer Bergwelt aus. Doch was ist dran, am Mythos Alpen?

Top-Thema

Gegenwartsliteratur: der Lärm des Jetzt

Gegenwartsliteratur, die Literatur des Jetzt – wann beginnt sie und wann endet sie? Wer legt fest, was zur Gegenwartsliteratur gehört und was nicht? Was wird aus den Büchern, wenn sie in die Vergangenheit abdriften? Fragen über Fragen, die wir hier klären wollen.

Ab wann spricht man eigentlich von Gegenwartsliteratur?