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Alexander Kluge

Alexander Kluge (Jahrgang 1932) ist ein deutscher Filmemacher und –produzent, Schriftsteller und Drehbuchautor, der als einer der bedeutendsten Vertreter des sogenannten Neuen Deutschen Films gilt. Kluge wuchs in Halberstadt auf, zog nach der Bombardierung 1945 nach West-Berlin um und studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften, Geschichte und Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau, Marburg und Frankfurt am Main. Nach seiner Promotion arbeitete Alexander Kluge für einige Zeit als Rechtsanwalt in Berlin und später in München. Doch schon kurz darauf, entdeckte er seine Begeisterung für das Schreiben und das Filmemachen und so absolvierte Alexander Kluge ein Volontariat in der Filmproduktion von Fritz Lang. In den 60er Jahren feierte Kluge mit Filmen wie „Abschied von gestern“ große Erfolge und begründete die Idee des Neuen Deutschen Films, dessen wichtigster Vertreter er bald wurde. Er unterrichtete an der Hochschule für Gestaltung Ulm und an der Universität von Frankfurt am Main und gründete seine eigene Produktionsfirma. Neben seinen Filmen verfasste er auch zahlreiche Schriften und Bücher zur Filmtheorie aber auch zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Zuletzt erschien 2011 seine anekdotische Sammlung von 133 politischen Geschichten unter dem Titel „Das Bohren harter Bretter“. Darin setzt sich Alexander Kluge mit den Werkzeugen politisch agierender Menschen im Kampf um die Macht auseinander.

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