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Angelika Kutsch (Hsg.)

Angelika Kutsch (Jahrgang 1941) ist eine deutsche Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre einfühlsamen und stimmungsvollen Übersetzungen von Kinder- und Jugendbüchern vorwiegend aus dem Schwedischen aber auch aus dem Norwegischen und Dänischen. Angelika Kutsch arbeitete mehrere Jahre lang als Büroangestellte, bevor sie als Lektorin zum Hamburger Kinderbuchverlag kam. Die schwedische Sprache hatte Angelika Kutsch aus persönlichen Gründen bereits zuvor erlernt und diverse Aufenthalte in Schweden inspirierten sie zu ihren ersten beiden Jugendbüchern für Mädchen: „Der Sommer, der anders war“ (1966) und „Abstecher nach Jämtland“ (1970). Es folgten weitere erzählende Werke und in den 1990er Jahren auch Übersetzungen aus dem Schwedischen, u.a. von Janet Ahlberg, Gull Åckerblom und Lena Arro. 1975 wurde Angelika Kutsch für ihren Roman „Man kriegt nichts geschenkt“ mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Seit den 1980er Jahren arbeitet Kutsch auch als Herausgeberin. So erschien 1996 der wunderbare Sammelband „Weihnachten, als ich klein war“, in dem namenhafte Autoren wie Erich Kästner, Astrid Lindgren, Jo Pestum und Otfried Preußler von ihren Kindheitserinnerungen an Weihnachten erzählen.

2014 erhielt Angelika Kustsch für ihr Übersetzer-Gesamtwerk den Sonderpreis beim Deutschen Jugendliteraturpreis.

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