Cookie Consent by Free Privacy Policy website

John le Carré

John Le Carré ist der Meister des Spionage-Thrillers. (c) White Hare Productions LimitedJohn le Carré (Jahrgang 1931) gilt als der Altmeister des Spionage-Thrillers. Der englische Schriftsteller aus Cornwall ist dafür bekannt, ausgefeilte Plots mit differenzierten psychologischen Charakterstudien zu verbinden und immer wieder die Moral anzuprangern. Immer wieder taucht dabei die Frage auf, ob der Zweck die Mittel heiligt, insbesondere dann, wenn seine Handlungen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges spielten.

Le Carré studierte an der Universität von Bern und am Lincoln College Oxford Germanistik und Neue Sprachen. Nach einer kurzen Zeit, in der er am Eton College unterrichtete, arbeitete le Carré für das britische Außenministerium und für den britischen Geheimdienst, den Secret Service. Aus dieser Zeit bezieht le Carré heute noch viele seiner Inspirationen. 1961 veröffentlichte er dann seinen ersten Roman, den Thriller „Schatten von gestern“. Bis heute hat er ein umfangreiches Werk geschaffen, das immer wieder die Themen des Kalten Krieges aufgreift und mehrfach ausgezeichnet wurde. 1988 erhielt er beispielsweise des Diamond Dagger der Vereinigung englischer Krimi-Schriftsteller. 2005 wurde er für den Krimi „Der Spion, der aus der Kälte kam“ von der britischen Crime Writer’s Association mit einem speziellen Dagger of Daggers für den besten Kriminalroman der letzten 50 Jahre ausgezeichnet. Dieser und zwölf weitere seiner Werke wurden auch erfolgreich verfilmt.

Diese Bücher von John Le Carré empfehlen wir Ihnen besonders:

Top-Thema

Das Leben genießen: Midlife-Crisis überwinden

Die Midlife-Crisis scheint eine Modeerscheinung in unserer westlichen Zivilisation zu sein. Ein Problem der Wohlstandsgesellschaft. Doch die Wahrheit ist: Das Glück hat überall in der Welt eine U-Form. Das ist nachgewiesen. Nach der Talfahrt geht es bergauf.

Wenn älter werden keinen Spaß mehr macht, kann das eine Midlife-Crisis sein.

Top-Thema

Was gute Biographien von schlechten unterscheidet

Die Flut der Biographien lässt sich nur schwer überblicken, doch gute Biographien ragen aus dieser Masse deutlich heraus. Statt rücksichtsloser Enthüllungen und zahllosen Geständnissen gewähren gute Biographien einen Einblick in einen Menschen und in eine Zeit, die bis heute nachklingt.