Nicol Ljubić
Nicol Ljubić (Jahrgang 1971) ist ein deutscher Journalist und Buchautor mit kroatischen Wurzeln. Er wurde im kroatischen Zagreb geboren, verbrachte seine Kindheit als Sohn eines Flugzeugtechnikers in Schweden, Griechenland und Russland und studierte in Deutschland Politikwissenschaften. Später folgte eine Ausbildung zum Journalisten an der Hamburger Henri-Nannen-Schule. Seitdem schrieb Ljubić Reportagen für den Stern, die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und viele mehr. Für seine Arbeiten wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, so zum Beispiel 1999 mit dem Hansel-Mieth-Preis und 2005 mit dem Theodor-Wolff-Preis. 2002 veröffentlichte Ljubić seinen ersten Roman unter dem Titel „Mathildas Himmel“. Es folgte ein Buch über seine Erfahrungen als SPD-Mitglied („Genosse Nachwuchs“, 2004) und eines über das Leben seines Vaters („Heimatroman oder Wie mein Vater ein Deutscher wurde“, 2006). In „Meeresstille“ (2010), seinem zweiten Roman, setzt sich Ljubić mit dem Jugoslawienkrieg auseinander.
Top-Thema
Die Gruppe 47 war das zentrale literarische Organ der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit. Aus der sogenannten Trümmerliteratur ging unter der Führung von Hans Werner Richter und Alfred Andersch eine neue deutsche Literatur hervor, die bis heute nachwirkt.


