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Inger-Maria Mahlke

Inger-Maria Mahlke (Jahrgang 1977) studierte an der FU in Berlin Rechtswissenschaften und arbeitete anschließend für den Lehrstuhl Kriminologie. Für die Veröffentlichung ihres Debütromans „Silberfischchen“ (2010) musste sie lange kämpfen. Doch dann folgten die Erfolge Schlag auf Schlag: Sie wurde für die Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquium Berlin gewählt, gewann den Nachwuchspreis des „Open Mike“ und überzeugte Leser und Kritiker mit ihrem klugen und sauberen Schreibstil, der für die Zukunft Großes erahnen lässt.

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Sturm und Drang: Pubertät der deutschen Literatur

Der Sturm und Drang war eine Phase der Rebellion und des Aufbegehrens gegen die nüchterne Vernunft der Aufklärung. Das Individuum und seine individuellen Entfaltung als Gegenpol zum angepassten Leben. Das macht den Sturm und Drang zur Pubertät der deutschen Literatur.

Goethes Leiden des jungen Werther sind der Inbegriff des Sturm und Drang.

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Wie sich der Bildungsroman weiterbildete

Der Bildungsroman erlebte seine erste Blütezeit in der Weimarer Klassik. Doch seine Vorstellung vom Streben nach dem humanistischen Ideal stieß der folgenden Generation übel auf: Die Romantiker veränderten den Bildungsroman nachhaltig.

Jede Literaturepoche hatte eine eigene Auffassung vom Bildungsroman.