Cookie Consent by Free Privacy Policy website

Javier Marías

Javier Marías Franco (Jahrgang 1951) ist ein erfolgreicher spanischer Autor, Kolumnist und Übersetzer. Da sein Vater vom Franco-Regime verfolgt wurde, wuchs Marías zeitweise in den USA auf. Zurück in Spanien, studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Complutense Madrid und schloss sich während dieser Zeit der kommunistischen Gruppierung Komitee der Revolutionären Aktion an. Nachdem er sich von der Bewegung distanziert hatte, wurde er Mitglied im Parlamento Internacional de Escritores für in Not geratene Intellektuelle und Schriftstellerkollegen. Zunächst arbeitete Marías als Übersetzer. Erst Ende der 60er Jahre schrieb er eigene Romane und Erzählungen. Sein erster Roman, den er im Alter von 15 Jahren geschrieben hatte, wurde nie veröffentlicht. Sein zweiter Roman, „Los dominios del lobo“, der 1971 veröffentlicht wurde, wurde dann ein Erfolg. Der Durchbruch gelang ihm jedoch erst mit dem Roman „Mein Herz so weiß“ (1992), der überragende Anerkennung von Marcel Reich-Ranicki in dessen Fernsehsendung Das „Literarische Quartett“ erhielt und zum vielfach ausgezeichneten Bestseller wurde. 2012 dann legte Javier Marías mit „Die sterblich Verliebten“ nach und schaffte es sogar, sich noch ein weiteres Mal zu steigern. Die Presse jubelte: „Der beste Marías, den es je gab“ (La Vanguardia), „Sprachlich eine totale Wucht“ (WDR), „Ein ganz großes Lesefest“ (rbb Fritz).

Top-Thema

Finnland: Ein schönes Land von Sinnen

Als Finnland 2014 der Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse war, richteten sich alle Augen gen Norden, um die fremde, europäische Schönheit zu erkunden. Wir haben uns vorab bereits über Finnland schlau gemacht. Lesen Sie mehr.

Finnland ist ein magisches Land - aber uns weitgehend unbekannt.

Top-Thema

Die Erben der Romantik – Literatur des Magischen

Die Romantik in der Literatur erlaubte es dem Leser, sich aus dem Grau der alltäglichen Welt hinfort zu träumen und nach dem Magischen zu suchen, das uns ständig ungesehen umgibt. Die Romantiker wollten mehr vom Leben – so wie viele Leser heute auch. Die Renaissance der Romantik.

Was verbirgt sich hinter der Symbolik der Romantik in der Literatur?