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Javier Marías

Javier Marías Franco (Jahrgang 1951) ist ein erfolgreicher spanischer Autor, Kolumnist und Übersetzer. Da sein Vater vom Franco-Regime verfolgt wurde, wuchs Marías zeitweise in den USA auf. Zurück in Spanien, studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Complutense Madrid und schloss sich während dieser Zeit der kommunistischen Gruppierung Komitee der Revolutionären Aktion an. Nachdem er sich von der Bewegung distanziert hatte, wurde er Mitglied im Parlamento Internacional de Escritores für in Not geratene Intellektuelle und Schriftstellerkollegen. Zunächst arbeitete Marías als Übersetzer. Erst Ende der 60er Jahre schrieb er eigene Romane und Erzählungen. Sein erster Roman, den er im Alter von 15 Jahren geschrieben hatte, wurde nie veröffentlicht. Sein zweiter Roman, „Los dominios del lobo“, der 1971 veröffentlicht wurde, wurde dann ein Erfolg. Der Durchbruch gelang ihm jedoch erst mit dem Roman „Mein Herz so weiß“ (1992), der überragende Anerkennung von Marcel Reich-Ranicki in dessen Fernsehsendung Das „Literarische Quartett“ erhielt und zum vielfach ausgezeichneten Bestseller wurde. 2012 dann legte Javier Marías mit „Die sterblich Verliebten“ nach und schaffte es sogar, sich noch ein weiteres Mal zu steigern. Die Presse jubelte: „Der beste Marías, den es je gab“ (La Vanguardia), „Sprachlich eine totale Wucht“ (WDR), „Ein ganz großes Lesefest“ (rbb Fritz).

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