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Frank McCourt

Der Pulitzer- Preis- Gewinner Frank McCourt (1930 – 2009) wurde in Brooklyn, New York, als Kind irischer Einwanderer geboren. Während der Großen Depression zog die Familie zurück nach Irland, wo Frank aufwuchs. Seine Kindheitserinnerungen an die Arbeiterviertel Limericks, die Alkoholsucht seines Vaters und die Armut seines Elternhauses verarbeitete McCourt in seinem Bestseller „Die Asche meiner Mutter“ , der 1996 erschien und ihn auf einen Schlag weltberühmt machte. 1949 hatte er sich mit Kleinkriminalität und Gelegenheitsjobs den Traum seiner Jugend zusammengespart: eine Fahrkarte nach New York. Angezogen vom Amerikanischen Traum wollte er hier sein Glück versuchen. Nach einer Anstellung im Baltimore Hotel, meldete er sich zur Armee und war dann drei Jahre lang in Bayern stationiert. Nach seiner Rückkehr studierte er in New York und unterrichtete anschließend an verschiedenen Schulen Englisch und kreatives Schreiben, zuletzt an der renommierten Stuyvesant High School. Erst im Ruhestand fand McCourt die Zeit und Ruhe, seine Kindheit und Jugend literarisch zu verarbeiten. Nach dem autobiographischen Roman „Die Asche meiner Mutter“, für den er 1997 den Pulitzer-Preis erhielt, folgte 2009 der zweite Band seiner Memoiren über seine Rückkehr nach New York: „Ein rundherum tolles Land“. Der dritte Teil, „Tag und Nacht und auch im Sommer“ (2005), über sein Leben als Berufsschullehrer, beschloss seine Erinnerungen. 2009 später starb McCourt an einer durch Hautkrebs verursachten Meningitis.

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