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Dieter Richter

Dieter Richter (Jahrgang 1938) wurde 1972 als studierter Germanist, Altphilologe und Theologe an die Universität Bremen berufen, wo er die Professur für Kritische Literaturgeschichte übernehmen sollte. Nachdem er seinen anfänglichen Schwerpunkt auf die Deutsche Philologie des Mittelalters - und damit insbesondere auf geistliche Literatur - gelegt hatte, wandte er sich im Zuge der Hochschulreform und der Neudefinition der Germanistik den bisher kaum beachteten Textgattungen der Kinder- und Populärliteratur zu. Verschiedene Gastprofessuren an italienischen Universitäten zogen dann sein Interesse auf die Geschichte der deutsch-italienischen Beziehungen. Süditalien, mit seiner reichen Kunst- und Kulturgeschichte, hat es ihm dabei besonders angetan. Mit der Monografie „Der Süden – Geschichte einer Himmelsrichtung“ (2009) versucht er, diese uralte Anziehungskraft zu ergründen.

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Impressionismus – mit Worten Bilder malen

Der Impressionismus in der Literatur war von den bildenden Künsten inspiriert. Die Künstler des Impressionismus nutzen ihre Pinsel, um Stimmungen und Momente einzufangen. Die Impressionisten in der Literatur taten es mit gezielten Worten.

Impressionismus in der Literatur heißt ohne Pinsel malen.

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Wann spricht man eigentlich von Literatur?

Der Begriff Literatur geht uns gewöhnlich recht schnell über die Lippen, doch bei genauerer Betrachtung ist man geneigt, nicht jedem Buch das Prädikat zuzusprechen, auch wirklich Literatur zu sein. Doch wie lässt sich Literatur eigentlich definieren?

Nicht jedes Buch, das wir lesen, ist automatisch Literatur.