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Jean-Christophe Rufin

Jean-Christophe Rufin (Jahrgang 1952) ist ein französischer Schriftsteller, Arzt und humanitärer Aktivist, der im Auftrag von „Ärzte ohne Grenzen“ jahrelang Länder der Dritten Welt bereist hat. Rufin studierte in Paris Medizin an der Pitié-Salpêtrière und am Institut d’études politiques. Anschließend arbeitete er am Hôpital Rothschild und war hier in der gynäkologischen Abteilung tätig. Nachdem er seinen Wehdienst in Tunesien geleistet hatte, durchlief Rufin eine fachärztliche Weiterbildung und arbeitete in hohen Positionen an verschiedenen Pariser Krankenhäusern. Die Dritte Welt und die Problematik des Umweltschutzes beschäftigten ihn immer wieder. So war er eine Zeit lang Vizepräsident der französischen Sektion von „Ärzte ohne Grenzen“ und später Präsident der humanitären Gesellschaft Action Contre la Faim. Seit 2007 war Rufin französischer Botschafter im Senegal und schrieb mehrere Bücher. Zuletzt erschien sein Öko-Thriller „100 Stunden“, in dem er sich mit der zentralen Frage auseinandersetzt, ob der Einsatz von Gewalt erlaubt ist, wenn es darum geht, die Natur zu bewahren.

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