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Jürgen Seidel

Jürgen Seidel (Jahrgang 1948) ist ein deutscher Autor. Seidel lebte nach 1969 drei Jahre in Australien und Südostasien und studierte anschließend Germanistik und Anglistik. Seit seinem Abschluss arbeitet er als freier Autor und unterrichtete zwischen 1988 und 1999 außerdem an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er hat bislang zahlreiche Romane, Hörspiele und Rundfunkbeiträge verfasst und auch literaturwissenschaftliche Texte veröffentlicht. Zuletzt erschien 2010 sein Jugendbuch „Blumen für den Führer“, ein Roman, der im Dritten Reich spielt und seinen jungen Lesern vermittelt, woher die Begeisterung der damaligen Jugend für Hitler her rührte und wie sie schließlich enttäuscht wurde.

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Ohne die Exilliteratur wüssten wir das nicht

Der Exilliteratur verdanken wir heute einiges: Ohne sie wäre alles, was aus dieser Zeit literarisch überliefert wäre, gleichgeschaltete Blut- und Bodenliteratur, absolut regimekonform, unkritisch und verklärend. Lesen Sie hier mehr über die Leistung der Exilliteratur.

Die Exilliteratur entstand unter anderem in den sicheren Häfen Amerikas.

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Die Flut der Literaturpreise unter der Lupe

Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 1.200 Literaturpreise vergeben – so viel, wie in keinem anderen europäischen Land. Doch ist diese Fülle Fluch oder Segen für die deutsche Literatur? Wir nehmen die Argumente für und wider die Literaturpreise unter die Lupe.

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