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Bettina Stangeth

Bettina Stangneth (Jahrgang 1966) ist eine deutsche Wissenschaftlerin, deren Forschungsschwerpunkt auf dem Leben des NS-Verbrechers Adolf Eichmann liegt. Stangeneth studierte in Hamburg Philosophie und schrieb ihre Doktor-Arbeit über Immanuel Kant. Anschließend war sie Herausgeberin von Kants Religionsschrift und hat sich intensiv mit der Geschichte des Antisemitismus im 18. Jahrhundert und der nationalsozialistischen Philosophie beschäftigt. Für ihre Studie über Antisemitismus bei Kant wurde Bettina Stangneth 2000 mit dem ersten Preis der Philosophisch-Politischen Akademie e.V., Köln ausgezeichnet. Seitdem beschäftigte sie sich intensiv mit dem Leben des NS-Kriegsverbrechers Adolf Eichmann, der in der SS für die Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden zuständig war. Mit einem Lügenkonstrukt gelang es Eichmann, sich einem Prozess zu entziehen und nach Argentinien abzusetzen, wo er bis 1960 unbehelligt lebte. In ihrem Buch „Eichmann vor Jerusalem: Das unbehelligte Leben eines Massenmörders“ präsentiert Bettina Stangeth ihre Forschungsergebnisse zur Lügentheorie und zu Adolf Eichmann.

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