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Wallace Stegner

Wallace Stegner (1909 - 1993) war ein bedeutender US-amerikanischer Schriftsteller und galt als eine der großen Stimmen des amerikanischen Westens im 20. Jahrhundert. Stegner stammte aus armen und zerrütteten Verhältnissen und erlebte eine rastlose Kindheit zwischen Great Falls, Montana, Salt Lake City und Utah. In Utah schloss sich Wallace Stegner der Pfadfindergruppe einer Mormonen-Kirche an und Zeit seines Lebens sollte er sich für den Umweltschutz engagieren. Stegner studierte an den Universitäten von Utah und Iowa und lehrte später selbst an den Universitäten von Utah und Wisconsin, Harvard und Stanford. 1946 gründete er in Standford den Studiengang für kreatives Schreiben, dem er bis 1971 vorstand. Dort unterrichtete er zahlreiche später erfolgreiche Schriftsteller, darunter Ken Kesey und Larry McMurtry. Seinen ersten Roman veröffentlichte Wallace Stegner 1937: „Das Lachen eines Sommers“. 1972 wurde er für sein Werk „Angle of Repose“ mit dem Pulitzer Preis geehrt und 1977 erhielt er für „The Spectator Bird“ den National Book Award. Stegners wohl bekanntester Roman ist „Zeit der Geborgenheit“, der zugleich auch sein letzter Roman war und 6 Jahre vor seinem Tod, 1987, veröffentlicht wurde. In Deutschland dauerte es allerdings bis 2008 bis der Roman auch in der Übersetzung erhältlich war. Auch „Vor der Stille der Sturm“ brauchte mehr als 40 Jahre, um auch das deutsche Publikum zu erreichen. Der Roman aus den Swinging Sixties war 1967 erstveröffentlicht worden, erschien aber erst 2011 in Deutschland. Dies ist umso verwunderlicher, als das Buch hierzulande hoch gelobt wurde und auch in mehr als 40 Jahren nichts an Charme und Magie verloren hat.

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